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mein 100% jOb

 

Zugegeben, ich frage mich manchmal schon selber, warum ich mir ausgerechnet so einen „Job“ ausgesucht habe für dieses Leben, bzw. für diese Phase jetzt. Nämlich quasi in einer dunklen Bibliothek im Keller Wälzer um Wälzer an altem, schmerzhaftem, mühsamem, niemert-wött-das-Shit durchzuackern, um ihn umzuwandeln in was Brauchbares. Dinge anzuschauen und auseinanderzunehmen, mit denen offenbar keiner je was zu tun haben wollte. Und doch liebe ich es.

 

Es ist ein Job, dessen Ergebnisse weniger schnell für andere sichtbar werden, als vielleicht beim Häuserbauen. Er passiert mehr auf geistiger und emotionaler Ebene. Aber die Resultate verdienen das Attribut "nachhaltig" mehr als das meiste, was wir heute so nennen. Was ich zusammen mit vielen anderen tue (und es werden immer mehr), oder besser gesagt, was mit uns passiert, ist Transformation, ist Ganzwerden. In, durch und mit uns werden uralte, seit Generationen vererbte, destruktiv gewordene Muster und Traumata umgewandelt, geheilt. Denn für die neue Erde können wir diesen Ballast etwa gar nicht brauchen!

 

Ja, das hat seine mühsamen Seiten. Aber der Lohn ist pures Gold. Und wenn ich GANZ ehrlich bin, weiss ich, dass alles andere mir ja mit der Zeit eh zu langweilig wäre. Haha..Nein im Ernst. DAS ist doch mal ne richtig schöne Herausforderung. Und nicht so oberflächlich. Ich liebe einfach das Forschen und das Wahrheit entdecken seit ich denken kann. Ja und sehr bald hab ich einfach gemerkt, etwas wird nur zu anwendbarem Wissen, ergo zu echtem und wertvollem Wissen, wenn man es am eigenen Leib erfahren und erkannt hat. Das ist dann Wissen auf Zellebene oder Erfahrungswissen. Wissen aus dem Intellekt ist nicht vererbbar. Wissen auf Zellebene schon (erste wissenschaftlich anerkannte Schritte dazu z.B. in der Epigenetik).

 

Das ist das Wissen, das wir jetzt dringend brauchen, nicht mehr nur das aus Büchern oder von Bildschirmen. Wir brauchen lebendiges Wissen und wir brauchen Menschen, die es vererben und ausstrahlen können. Darum, wenn auch du bald vor der Kellertür stehen solltest: Nimm den Job an. Er hat heilenden Einfluss auf die, die vor uns kamen, die, die nach uns kommen und ja, auch auf die Menschheit, die jetzt hier ist (vgl auch morphische Felder).

Wir sind alle verbunden, und was einer tut, hat Auswirkungen auf alle, nützt oder schadet allen. Deshalb ist es eine gute Idee, bei sich selbst anzufangen. Gedankenhygiene zu üben, bei sich selbst auszumisten. Ja und nach so vielen Generationen ist bei vielen von uns der Keller vollgestellt. Mir wurde das Leben immer schwerer mit so einem Keller an den Hacken, kein Wunder hiess es plötzlich einfach Stopp. Ja und jetzt tu ich halt das einzig Sinnvolle, was mir da übrigbleibt: Aufräumen. Aussortieren. Und dann das verdiente Gold unter die Leute bringen. Ich habe erst angefangen. Ich glaube das wird mich noch eine Weile beschäftigen ☺

 

 

 

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