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❀ hallO liebe lebenden! ❀

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1. Energie-Meteo: Vom Winde verweht

2. Als Landei mit dünner Schale in der Stadt: Kann das gut gehen?

3. Aufruf: Frag mich bitte!

4. Zeitsurfen Lektion 1: Die Welle. Eine Gebrauchsanleitung.

 

 

1. Vom Winde verweht

Einmal mehr sass ich wach in der Nacht; der starke Wind machte so viele Geräusche, da kann ich schwer schlafen. So sass ich da also und wunderte mich über diesen starken Wind die ganze Zeit. Seit Tagen! Und so kalt! Merkwürdig...da kam mir schlagartig ins Bewusstsein, welche Zeitqualität, welche Welle gerade eben ihren Höhepunkt erreicht hat und nun noch bis Morgen Dienstag ausklingt: Der weisse Wind! Stellvertretend für das männliche Prinzip: Geist. Und ja, auch klirrende Kälte ist total das männliche Prinzip: Klarheit.

Zufall oder nicht? Das entscheide selbst ;)

 

Ich hoffe jedenfalls du konntest die Kraft des weissen Windes auch nutzen, um viel Klarheit zu bekommen, um reinen Tisch zu machen und viele alte Gedankenmuster und Hirnhighways wiedermal gut durchzulüften, um neue Räume zu erschliessen. Mir hat die Energie sehr geholfen Klarheit in Dingen zubekommen, die ich lange, einige seit Jahren, ungelöst mit mir herumgeschleppt habe. Ja das tat auch weh. Solche Sachen verwachsen ja regelrecht mit einem..Jedenfalls war es wiedereinmal erstaunlich zu sehen, wie diese Dinge einfach EINMAL gesehen, nur WAHR genommen, ausgesprochen werden wollen, ja einfach anerkannt werden. Das ist alles. Und dann wollen sie schleunigst mit dem Wind in die Freiheit davon sausen ☺

Man hat so lange an ihnen gelitten. Aber eigentlich litt man hauptsächlich an der Angst, sie loszulassen. Sie dafür erstmal anschauen zu müssen. Das allein war das Leiden: Sich gegen das zu sträuben, was da ist. Bringt man den Mut auf (oder wird vom Leidensdruck da hin geschoben) sich ihnen einfach mal gegenüber zu stellen, es wagen sie vollständig anzusehen, dann lösen sie sich in Luft auf. Und lassen ganz viel Edelsteine, manchmal gar Diamanten zurück, dort wo sie für Ewigkeiten unter so grossem Druck eingesperrt waren.

 

Wenn du mehr wissen willst zu den Zeitqualitäten, wie man sich von ihnen tragen lassen kann, dann lies bei mir unter TAKT nach. Und lies die Blütenlese zu Ende ;)

 

 

2. Als Landei mit dünner Schale in der Stadt: Kann das gut gehen?

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.

 

Mit 17 sass ich im Lateinunterricht und hörte zum ersten Mal in diesem Leben von einem Autor, der vom ersten Moment an ganz besondere Faszination auf mich ausgeübt hat: Seneca. Ich fühlte mich ihm so nah! So jemanden hatte ich mir immer gewünscht, um mich mit ihm auszutauschen. Und er hatte so recht mit allem und hat es so wunderbar auf den Punkt gebracht. Nun, eine Aussage von ihm ist mir über die Jahre besonders geblieben. Er hat mal irgendsowas gesagt, wie, auch mitten auf dem Marktplatz könne man ruhig leben, wenn man „es“ denn geschnallt hat. So jedenfalls blieb mir das sinngemäss in Erinnerung. Auch wenn es für mich damals noch überhaupt keine konkrete Anwendung für diesen Satz gab, fühlte ich seine Wahrheit und vor allem fühlte ich ganz stark in mir: Das ist für mich. Da will ich hin.

Und dann vergass ich es wieder.

Jahre später, ich lebte in der Stadt und kam damit immer mehr an meine Grenzen. Ich bin ein Landei und hatte schon als Kind den Entschluss gefasst, dass ich nie in der Stadt würde leben wollen. Jedenfalls sicher nicht freiwillig und sicher nicht für immer! Und nun, wo bin ich schon so lange Zeit hängengeblieben? Stadt Baasel. Pff.. Eigentlich einfach überhaupt NICHT der Ort um als hochsensibles Naturmädchen zu leben. Gerade die letzten Jahre versuchte ich also immer wieder meinen Lebensmittelpunkt aufs Land zu verlagern. Aber obwohl ich hier immer mehr litt, wollte es einfach nicht geschehen. Ein Versuch nach dem anderen scheiterte.

Mein Vater hat mir einmal gesagt, dass er im Leben immer dort gelandet sei, wo er eigentlich nie hinwollte, aber dann genau dort sein Glück fand. Diese Aussage kam mir nun immer wieder in den Sinn. Vielleicht sollte ich mich einfach ergeben? Einfach hier bleiben? Ich bin und bleibe ein Landei, ja. Und ich bin hochsensibel. Ja. Aber genau deshalb braucht es mich vielleicht in der Stadt?

Und wenn ich nun so auf meine Stadtjahre zurückblicke...Nur dank der Stadt, dank den vielen Menschen, die ich hier über die Jahre getroffen habe, ja und gerade auch dank diesem Konflikt mit dem Stadtleben, konnte ich die für meinen Weg so wichtigen Erkenntnisse gewinnen und: Mich selbst wiederfinden. Dank dem Kontrast. Und nun...seit ich begonnen habe auch hier einfach immer mehr mein Wesen, meine Wahrheit zu zeigen, auch hier zu mir zu stehen, und mich eben nicht abzuhärten, nicht abzustumpfen, mich nicht an das laut und schnell und hart und mehrmehrmehr anzupassen...seither fühle mich plötzlich immer wohler hier. Seither lerne ich mehr und mehr, egal wo ich bin und wie exzentrisch unnormal es in der Stadt erscheinen mag, mich selber zu sein und mir das Leben herauszunehmen, das ich mir wünsche. Auch wenn es so anders ist als das, dem hier alle hinterherzurennen scheinen. Und dass ich vielleicht gerade den Menschen hier etwas zu geben habe.

Immer mehr finde ich die Natur in mir drin. Meine wahre Heimat in mir drin.

Und langsam, langsam beginnt sich die Prophezeiung aus dem Lateinunterricht damals in mir zu realisieren. Stille sein mitten auf dem Marktplatz.

 

 

3. Aufruf: Frag mich bitte!

Letzte Woche kam ich in tiefen Schmerz, weil ich mich einmal mehr an etwas angepasst hatte, was mir nicht entspricht: Termine. Von oben hörte ich, mitten in meinem Leiden: „Du musst dem Wesen deiner Natur getreu sein. Ein Tsunami lässt sich nicht auf halb sieben zum Abendessen einladen.“

Ich musste so lachen.

 

Wenn ich so lebe, wie es mir entspricht, passiert es immer öfter, dass ich fühle, da ist dieser gewaltige Ozean unter mir, in mir, und ich bin daran angeschlossen. Und der Drang: Ich MUSS daraus schöpfen! Ich will ihn in Worte fassen. Ich muss so sehr. Es ist das, was ich am meisten tun will. Aber wo anfangen? Er ist so gross, ich weiss nicht wo anfangen und wie gross das Schöpfgefäss sein soll ☺ Darum brauche ich eure Hilfe. Stellt mir Fragen. Stellt mir die Fragen, die ihr gerade ans Leben habt. Oder auch an mich, wenn ihr mich nicht versteht haha. Aber echte Fragen bitte! Und nur, wenn ihr Lust habt. Das ist höchste Regel!

Wo steht ihr an, was belastet euch, wo habt ihr einen Knopf, was wollt ihr einfach unbedingt wissen oder verstehen? Lasst uns das zusammen versuchen. Lasst mich sehen, ob es funktioniert. Ich bin noch in der Übungs- und Austobphase (hört sie je auf?!), ich kann nix garantieren aber mein Herz hüpft beim Gedanken von euch Fragen zu bekommen ♥

Ich freue mich! Mal sehen ob dieser Ozean da mitmacht!

 

Nachtrag: Jaaaa endlich wieder Sonne zum Frühstück! Sie scheint seit kurzem wieder auf meinen Balkon am Morgen! Mein Winter ist vorüber! Ich schaue sie an, nehme sie zu mir, und der eisige Wind, der bläst, wird mir egal, ich finde ihn nicht mehr unangenehm, friere auch nicht mehr, obwohl ich gar nicht warm angezogen bin. Und da weiss ich wieder, es ist wahr, was mir mal ein Yogi sagte, der jahrelang nur mit einem Lendenschurz bekleidet im Himalaya gelebt hat: "Wir haben Kälte nur noch nicht verstanden."

 

Ich schaue Vater Sonne an und weiss, er ist auch dieser Ozean in mir.

 

Good times ahead!! ☺

 

 

4. Zeitsurfen Lektion 1. Die Welle: Eine Gebrauchsanleitung.

Also, lueg, der Tzolkin hat 20 Siegel oder Archetypen, die wiederholen sich immer und immer wieder zyklisch. So wie die Sternzeichen eigentlich. Aber beim Tzolkin dreht noch ein zweites Rad der Zeit mit, nämlich das der Schöpfungstöne, derer da 13 sind. Wenn nun diese beiden Räder gemeinsam drehen, jeden Tag das nächste Siegel und der nächste Schöpfungston, dann geht das natürlich nicht schön bündig in einem Durchgang auf, wie es der Bünzli in uns vielleicht gerne hätte, nein, die Kombinationen verschieben sich immer und das ist eben das Geheimnis dahinter. Während 260 Tagen, denn so viele Kombinationsmöglichkeiten gibt es zwischen 20 Siegeln und 13 Tönen (20x13=260), durchlaufen wir die Zeit in 13er-Wellen. Immer wenn das Rad der Schöpfungstöne wieder von vorne beginnt, startet eine neue Welle. Und das Thema der Welle ist das Siegel, der Archetyp, der auf dem ersten Schöpfungston zu liegen kommt.

Soweit verstanden? (Sonst gehe zu Punkt 3 haha)

 

Ja und am Mittwoch dieser Woche starten wir eben in eine neue Welle und das ist immer ein besonders wichtiger Tag. Denn, wie mein hochverehrter Hermann Hesse schon sagte: „...jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. An diesem Tag schaut man sich also das Thema an, das mit dieser Welle über die nächsten 13 Tage im Fokus steht, repräsentiert durch den entsprechenden Archetypen. Kontempliere es, schau, wo du damit deine Themen hast, wo du in diesem Zusammenhang noch Unerledigtes, Offenes, Belastendes mit dir herumträgst und formuliere für dich entsprechende Fragen. Dann versuche während der nächsten 13 Tage immer wieder daran zu denken und beobachte, ob und was sich entwickelt.

Am ersten Tag einer Welle gehst du quasi schwanger mit einem Thema, mit deiner Frage an das Leben. Geh schwanger mit der Frage, nicht mit dem Problem, das ist wichtig ☺ Und ja, ich sage bewusst schwanger gehen, denn, ALLES im Leben ist Zeugung, Schwangerschaft und Geburt. Wirklich alles.

Alles beginnt im Geist, mit der Absicht, dann nimmt es Form an, wächst, und wenn es reif ist, kommt es ans Licht.

Ist dir aufgefallen, dass die 260 Tage des Tzolkin ziemlich genau der durchschnittlichen Dauer einer Schwangerschaft beim Menschen entsprechen? Das ist kein Zufall.

 

Ach ich könnte ewig weiter darüber schreiben.

 

Aber also, am Mittwoch, oh wie gross, starten wir in die Welle des Adlers!

Hast du grosse Ideen? Hattest du schon immer den Wunsch etwas oder mehr für die Gemeinschaft zu tun? Vielleicht liegen da in dir erhabene Ideen, die du eigentlich so gern in die Welt bringen möchtest, weil du spürst, dass sie allen Gutes bringen würden, aber du hast sie bisher immer für dich behalten? Lass sie jetzt in dir wachsen.

Gibt es Bereiche in deinem Leben, wo du keinen Überblick hast? Den Überblick verloren? Dinge, Themen, die du bisher ausgegrenzt hast? Zu kompliziert? Zu unangenehm? Gewinne jetzt den Überblick über dein Reich zurück.

Hast du Lebensträume, bei denen du dir angewöhnt hast, im Warteraum zu bleiben? Jetzt bist du dran!

Hast du manchmal Visionen? Spürst du mehr, als man sehen kann? Träumst du die Zukunft oder wird dir in Träumen die Wahrheit gezeigt? Nimm das jetzt ernst! Das kommt nicht von ungefähr zu dir.

Hälst du deine Liebe zurück? Zeig sie jetzt!

 

In den nächsten 13 Tagen ist die Zeit mehr als günstig, sich mit diesen Fragen zu befassen. Die Welle trägt dich und der Adler kann dich mitnehmen in ungeahnte Höhen. Pack diese Chance!

 

Aaaah so viel Liebe! Ich liebe dich!

 

Suva