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für das weibliche

 

Männer und Frauen streiten und regen sich übereinander ja nur aus dem Grund auf, dass sie EIGENTLICH beide nichts mehr wollen als einander dienen. Dabei gehen sie jedoch so oft über ihre eigenen Grenzen, schaden sich selbst, gehen gegen sich, weil wir alle so verwirrt worden sind von diesem künstlichen System, bei dem alles genau verkehrtherum ist, als es von Natur aus eigentlich wäre



Mann und Frau sind beide

gleichermassen unter die Räder

dieses Systems geraten.

 


So sehr tun wir uns dabei selbst weh, dass wir irgendwann einfach nicht mehr können und in unserer Kurzsichtigkeit dem anderen Geschlecht die Schuld für all den Streit und die Missverständnisse in die Schuhe schieben. Damit können wir aufhören. Mann und Frau sind beide gleichermassen unter die Räder dieses Systems geraten. Beide litten und leiden, es äussert sich nur verschieden. 

 

Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, muss jetzt das Weibliche wieder zum Zug kommen.

 

Ja, die Frauen können den Männern helfen wieder in ihre Kraft zu kommen, d.h. in Verbindung mit ihrem wahren Selbst, in Verbindung mit ihren Gefühlen. Es ist eine grosse Aufgabe.

Aber, und das ist so WICHTIG, es geht nicht, indem wir ihnen direkt helfen, indem wir ihnen sagen „so und so gehts“ oder „tu dies und jenes“. Es ist ZENTRAL WICHTIG, dass die Frauen es zuerst bei sich selbst umsetzen wirklich echt zu sein. Wirklich nur noch das echte Gesicht zu zeigen. Dadurch heilen wir uns selbst und bringen automatisch auch die Männer zur Heilung. Und sowieso können wir jemanden erst etwas lehren, wenn wir es selbst schon leben und nicht nur erst in Theorie wissen.

 

Kurz: Die Männer und wir alle als gesamte Menschheit können nur befreit werden, wenn wir Frauen jetzt unser echtes Gesicht zeigen. Es ist unsere Aufgabe den ersten Schritt zu tun. Weil wir zarter sind. Wir können deshalb gar nicht anders. Können es nicht länger unterdrücken. Können die Falschheit nicht mehr länger ertragen. Das Spiel nicht mehr länger aufrechterhalten, das sich gegen unser wahres Selbst richtet.

Und unser echtes Gesicht zeigen, unsere Stimme erheben, unsere Wahrheit SAGEN, SPRECHEN, SEIN, heisst: Nicht mehr, NIE MEHR, unsere Wahrheit zurückhalten aus Rücksicht darauf, dass es den Mann in Sachen Gefühle herausfordern könnte. Genauso aber heisst es auch, ihm nicht extra noch mehr als nötig in den Wunden herumzustochern.

Wir bleiben bei uns, sagen, was gesagt werden muss, und nicht mehr. Es ist Meisterschaft über uns selbst.

 

 

Wir können es nicht länger unterdrücken.

Können die Falschheit nicht mehr länger ertragen.

Das Spiel nicht mehr länger aufrechterhalten,

das sich gegen unser wahres Selbst richtet.

 

 

 

Wahr sein heisst: Nicht mehr akzeptieren, dass Gefühle im Miteinander (Partnerschaft, Freundschaft, Familie, Arbeit) kaum Raum einnehmen, dass sie als „unwichtig“ abgetan oder gar als „Gefühlsduselei“ lächerlich gemacht werden oder dass nur eine bestimmte Kategorie von Gefühlen "erlaubt" ist. Wie oft halten wir unsere Wahrheit zurück, weil wir uns von jemandem, vlt dem eigenen Partner, oder einfach vom System haben einschärfen lassen, solche Dinge wolle er nicht hören, oder noch mehr, weil wir fürchten, "ui es könnte seine gewohnte Weltsicht, seine Festung, ins Wanken bringen, oh ich muss ihn schonen, oh sonst wird er böse", weil wir Angst haben ihn dann zu verlieren – AUS DAMIT! Schonen ist Schönen ist Lügen.

 

 

Schonen ist Schönen ist Lügen.

 


Genauso heisst es aber auch, dass wir in jedem Moment den Kontakt zu uns selbst nicht verlieren, uns nicht von den Emotionen wegschwemmen lassen, was dann das Prädikat „Gefühlsduselei“ vielleicht wirklich verdient.

Es ist eben die Wahrheit sagen. Nicht weniger und nicht mehr.

Es ist Meisterschaft über uns selbst.

 

 Und wahr sein heisst: NIE MEHR wollen wir uns und unserem eigenen Körper Gewalt zufügen, weil wir den Mann vor herausforderndem Wachstum und dem damit vielleicht verbundenem Wachstumsschmerz verschonen wollen! Wachstum, das einfach natürlich kommt, wenn man dem Fluss des Lebens folgt. Nie mehr wollen wir dem Fluss des Lebens künstlichen Widerstand leisten aus falscher Rücksicht heraus und so uns selbst, ihm und allem Leben schaden.
Genauso heisst es aber auch, ihm oder anderen nichts aufzuzwingen. Anderen die Schritte der Befreiung, die wir gegangen sind, nicht aufzuzwingen, sondern einfach als Geschenk anbieten, indem wir es bei uns tragen, indem wir es leben.

Es ist Meisterschaft über uns selbst.

 

 

Jeder Augenblick ist

in sich selbst perfekt und rechtfertigt

einen vermeintlich abrupten Sinneswandel

aus sich selbst heraus.

 

Hören wir auf, uns erklären

oder gar entschuldigen zu wollen

für Stimmungsschwankungen

oder sogenannte Irrationalität.

 

Damit erniedrigen wir uns selbst.

 


Wir erkennen jetzt, dass wir angedockt sind an den Fluss des Lebens und dass es unsere Aufgabe ist, ihm vorbehaltlos zu folgen. Dass dies in jedem Moment wichtiger, höher, reiner, lichtvoller ist, als irgendwelchen vorgefassten Plänen, fremden Meinungen, ÄNGSTEN zu folgen. Wir folgen jetzt der Notwendigkeit des Augenblicks ungeachtet der Augenblicke, die davor waren. Jeder Augenblick ist in sich selbst perfekt und rechtfertigt einen vermeintlich abrupten Sinneswandel aus sich selbst heraus. Hören wir auf, uns erklären oder gar entschuldigen zu wollen für Stimmungsschwankungen oder sogenannte Irrationalität. Damit erniedrigen wir uns selbst.

 

Und Männer verstehen unsere Worte ohnehin nicht so gut. Sie verstehen Handeln. Also lasst es uns einfach TUN! Zu erklären gibt es ja eh nichts. Wir WISSEN einfach, was jetzt ist. Was jetzt wahr ist. Warum? Weil wir angebunden sind. Weil man dann gar nicht nachdenken muss. Weil es dann aus dem Moment heraus einfach selbst ersichtlich ist. Aber nur für diejenigen, die angebunden sind. Betteln wir nicht mehr um sein Vertrauen. Damit entwürdigen wir uns selbst. Sagen wir eher „take it or leave it“. Lechzen wir nicht mehr nach seinem Verständnis, sondern bringen wir uns selbst Verständnis entgegen, indem wir uns 100% annehmen als das, was wir in diesem Moment gerade sind, was in diesem Moment gerade IST.
Aber wir erkennen auch, dass wir damit aufhören müssen, dieses "verborgene" Talent zu egoistischen Zwecken auszunutzen, um damit zu manipulieren. Denn dann verlieren wir sofort die Anbindung und was wir tun und sagen wird kalt und leer.

Wie gesagt, es ist Meisterschaft über uns selbst.

 

 

Dem Fluss des Lebens zu folgen ist

in jedem Moment wichtiger, höher, reiner, lichtvoller,

als irgendwelchen vorgefassten Plänen,

fremden Meinungen, ÄNGSTEN zu folgen.

 

 

Wollen wir echt und frei sein oder wollen wir einander weiter auf den Bremsen stehen, uns selbst am allermeisten? Wollen wir ECHT lieben und ECHT geliebt werden, jeden Moment neu, oder wollen wir in den für uns gegenseitig massgeschneiderten Gefängnissen eines bestimmten, längst vergangenen Augenblicks, in diesem „freeze frame“, in dem wir es uns zu bequem gemacht haben, verweilen, bis bzw. auf dass der Tod uns (todsicher und sehr bald!) scheidet?

Welcher Tod soll uns denn scheiden?
Nur derjenige Tod scheidet uns wirklich, der kommt, wenn man stehenbleibt, der Tod des Stillstands, des qualvollen Absterbens, weil kein Wasser, kein Leben mehr kommt, weil es abgeschnitten wurde, indem man versucht hat, die Stopp-Taste zu drücken, als es mal „perfekt“ war. Oder aus Angst vor dem, was jenseits der Schubladen kommt. Der Tod, der kommt, wenn man sich weigert zu wachsen oder gar sich gegenseitig nicht wachsen lässt. Wenn man sich weigert zu leben. Und das beginnt bei uns selbst.

 

 

Wir haben uns

so lange unterdrücken lassen

um das endlich zu merken:

Dass uns niemand unterdrücken kann.

 

 

 

Es beginnt mit Selbstverantwortung. Nicht mehr wollen wir den Männern (oder dem System!) die Schuld in die Schuhe schieben, dass wir nicht das Leben leben können, von dem wir eigentlich träumen! Das ist unter unserer Würde und ganz einfach auch nicht wahr! Niemand kann uns unterdrücken! Wir haben uns so lange unterdrücken lassen um das endlich zu merken: Dass uns niemand unterdrücken kann. Ausser wir uns selbst. Indem wir es zulassen. Indem wir die innere Bereitschaft dazu haben. Und diese innere Bereitschaft, dieses Schloss für den Schlüssel "Unterdrückung“, tragen und pflegen wir in uns, solange wir nicht in unsere wahre Kraft stehen. Solange wir die Masken tragen, die uns gegeben wurden. Solange wir unsere Wahrheit nicht 100%ig beginnen zu leben. Ohne Kompromisse.

Und lasst sie uns liebevoll leben. Wir sind empathisch, weise und weitsichtig genug um zu erkennen, dass der Weg der Rückzahlung, der Rache niemanden befreit. Wir wollen das Spiel der gegenseitigen Schuldzuweisung jetzt nicht mehr weiterspielen, es ist eine Endlosschleife. Und es macht keinen Spass!

 

Wir wollen Befreiung. Für uns selbst und für die Männer. Für die Menscheit.

Und sie beginnt bei uns.

 

Mit der Meisterschaft über uns selbst.