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anleitung für fülle und freude

I. Vom Mangel in die Fülle

Hast du die Nase voll vom Mangel? Es ist ganz einfach in die Fülle zu wechseln! Ich habe selbst Eeeewigkeiten im Mangel verbracht, und jetzt habe ich herausgefunden, wie es funktioniert und wie man ganz leicht wieder in den "Urmodus Fülle" zurückshiften kann :) Und zwar geht das so:

 

Indem du schaust, was da ist.

 

Ok, das war die Kurzversion ;)

Jetzt noch ein bisschen ausgeführt. Du kommst automatisch zurück in die Fülle, indem du schaust, was da ist und es annimmst. Egal wie es ist, was es ist, egal wie unangenehm oder angenehm es ist. Du fühlst es einfach. Werte es nicht. Schätze es nicht ein. Vergleiche es nicht. Denke nicht darüber nach. Überlege nicht, woher es kommt und ob es bald aufhört. Nur schauen, nur fühlen, nur bemerken, nur: WAHRnehmen. Dadurch kommst du dir und deinem wahren Wesenskern wieder näher: Der Quelle aller Fülle! ☺

 

Wenn wir das, was ist, nicht haben wollen oder es anders haben wollen, dann gibt uns das Leben noch mehr davon: Noch mehr von dem, was wir nicht wollen. Es klingt unlogisch, aber es gibt nichts Logischeres ;) Denn das Leben kennt nur "Mehr davon!". Leben ist nie Substraktion. Leben IST Fülle! Ist Wachsen, ist Vermehren, ist Ausbreiten.  Das Leben gibt uns mehr von dem, womit wir uns am meisten beschäftigen. Mehr von der Haltung, dem Zustand, in dem wir am meisten Zeit verbringen. Und im Falle von "Das ist scheisse, das finde ich blöd, und das sollte anders sein!" gibt es uns dann halt noch eine ganze Fülle an Dingen, die wir scheisse, blöd und nervig finden können ;) Das Leben hört ganz genau auf unsere Anweisungen!

 

Wenn du anfängst, das zu wollen, was schon hier ist, und zwar nicht eigentlich im materiellen Sinne, vielmehr in dir drin mit Zuständen, Gefühlen; wenn du die annimmst, wie sie gerade da sind, springst du auf einen anderen Zug auf. Du sagst "Hey ja, ich nehme an, was da ist!". Deine Haltung ist offen, empfänglich, vertrauend, liebevoll, dankbar. Und dann kommt genau davon mehr, das heisst, mehr Gründe für dich, um noch vertrauender, noch offener und noch dankbarer sein zu können.

 

 

II. Vom Grau in die Freude

Freude kommt vom sich-lebendig-Fühlen. Sich lebendig fühlen kommt vom Hiersein. Wenn du keine Freude mehr fühlst, fühlst du dich tot, leer, ausgezehrt, grau. Das ist, weil du nicht hier bist. Weil du dich allein gelassen hast. Du warst zu lange schon weg. Hast deinen inneren Paradiesgarten nicht betreten, nicht bestaunt, nicht getränkt. Du warst weg in der Vergangenheit, in Plänen oder Ängsten der Zukunft und ganz oft warst du weg, indem du das ablehntest, was gerade hier ist (s. oben). Jedoch das genau IST das Leben. IST Lebendigkeit. Etwas anderes, als das, was jetzt gerade hier ist, ist nicht das Leben.

Das Leben zeigt sich dir in mannigfaltigster, farbigster Art und Weise. Mal so mal so, mal hell mal dunkel. All das sind Geschenke für dich. Nimm sie an, indem du dich dem öffnest, was ist. Im etwas-weghaben- oder ändern-Wollen, streitest du mit dem Leben. Du lehnst seine Geschenke ab und stemmst dich gegen einen Fluss, gegen den du nicht die geringste Chance hast. Das ist ganz schön anstrengend! Daher auch die Energielosigkeit, die zusammen mit der Freudlosigkeit oft da ist.

 

Komme von der Wertung ins Vertrauen. Von der Ablehnung und der Kontrolle in die Hingabe.

Lass die Quelle wieder frei sprudeln und surfe mit! ♥