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❀ Selbstliebe ❀

Lieben Blütenlesenden

 

Es ist schon witzig...Wenn wir uns erinnern, wer wir sind, dann ist das Problem mit der Selbstliebe gegessen! Und aus dieser Perspektive dann auch kaum ausmalbar, wie wir tatsächlich SELBSTLIEBE verlernen konnten...etwas Absurderes gibt es eigentlich nicht! Aber eben, wir Menschen befinden uns auf einem ganz eigenartigen Trip hier ;-)

 

Wir haben die Selbstliebe verlernt, verloren und das ist der Punkt, wo alle Problemfäden dieser Welt zusammenlaufen und ihren Ursprung nehmen: Dass wir vergessen haben, wer wir sind. Dass wir uns selbst auf der Strecke gelassen haben und immer wieder lassen. Dass wir nicht bei uns sind. Ja, wir sind im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr bei uns und genau das macht uns so ohnmächtig! Genau das nimmt uns die Macht, die wir natürlicherweise eigentlich besitzen.

 

Ergo: Die wahre Macht und Kraft beginnt mit der Selbstliebe.

 

 

Die Liebe muss bei dir selbst zu fliessen beginnen. DU bist die Quelle, niemand sonst kann das für dich sein. Wenn dir andere Leute Liebe „geben“, dann kann das nur eine vorübergehende Sache sein. Natürlich ist es schön, von anderen Liebe zu bekommen, und dagegen ist nichts einzuwenden, aber das Wasser, das von ihnen kommt, versickert bei dir immer wieder und, solange du dich selbst, deine eigene Quelle nicht kennst, wirst du abhängig von ihrer Liebe. Wenn du aber deine eigene Quelle zum Fliessen gebracht hast, dann wird es dir nie mehr an Liebe mangeln.

 

Wir werden so leicht so hart mit uns... Diese Härte mussten wir uns zulegen, wir waren ja überzeugt (worden!), dass dies hier eine harte Welt sei und es in ihr nur ein Überleben und Erfolgreichsein geben kann für die, die die Zähne zusammenbeissen können, für die, die „stark“ und hart sind. All das führt aber einfach zu Verhärtung, Verengung und verengt somit den Strom deiner Quelle. Ganz versiegen kann er nicht, aber durch all die Härte und Lieblosigkeit tröpfelt er nur noch spärlich dahin, so dass es die logische Konsequenz ist, dass wir Mangel (an Liebe) erleben.

 

 

Diese Gewohnheit der Härte steckt auf sehr, sehr tiefen Ebenen in uns. So tief, dass wir sie gar nicht mehr merken. Und genau da müssen wir ansetzen: Wir müssen diese Härte wieder bemerken! Stück für Stück. Denn sobald wir das tun, merken wir auch wieder wie schmerzhaft sie ist, wie unglücklich es uns macht und wie weich wir in Wahrheit sind. Wir erleben dann am eigenen Leib noch einmal bewusst, was wir nicht sind und nicht wollen und ab da können wir uns auf den Weg machen, unsere Weichheit wiederzufinden, unsere Quelle wieder zu befreien.

 

Alles beginnt bei der Achtsamkeit. Bei der Selbstbeobachtung. Und es gibt wunderbare Übungen, um den „Einstieg“ in die Selbstliebe wiederzufinden. Louise Hay hat uns dafür mit der berühmten Spiegelarbeit ein so tolles Werkzeug hinterlassen.

 

Und die Selbstliebe betrifft ja nicht nur dich. Louise Hay hat es immer wieder betont. Liebe das Bett, das am Abend für dich da ist und dich wärmt und in das du dich einkuscheln kannst, danke ihm, gerade auch am Morgen, wenn du erwachst, liebe und danke überhaupt allen Gegenständen, die dir dienen, der Wohnung, die dir Schutz gewährt und Wärme...deiner Jacke, deinen Kleidern, deinem Fahrrad,...spürst du, wie die Liebe so immer mehr wächst? Sie breitet sich automatisch dahin mit aus, wo du dein Selbst zurückeroberst, denn dein Selbst hört nicht an der Oberfläche deines Körpers auf ☺ ...und dein Selbst...IST Liebe.

 

 

Lass es dir eine Alarmglocke sein, jedes Mal, wenn du dich genervt findest, am rumhetzen, grundlos traurig oder wütend auf dich selbst oder auf andere, oder wenn dich keifende Stimmen in deinem Kopf antreiben zu „nein, vor der Pause zuerst noch dies und jenes“ oder „geht es vielleicht noch langsamer?“, „na war ja klar, dass du das verbockst!“ usw ;) Denn immer, wenn diese Stimmen dich stressen, warst du wohl kurz unaufmerksam gewesen und sie haben das Steuer an sich gerissen. Immer, wenn sie dich antreiben, bist du auf die alte Gewohnheit reingefallen hart mit dir selbst zu sein anstatt liebevoll. Immer dann, lässt du dich – aus reiner Gewohnheit! - selbst im Stich. Hör einfach diese Alarmglocke und halte dann inne, um dich selbst wiederzufinden. Um dich wieder neu auszurichten und die Liebe wieder ans Steuer zu lassen, sie, die dich immer liebevoll leitet, die dich niemals unter Druck setzen oder dir einreden würde, dass du eine Versagerin bist oder irgendetwas falsch machst.

 

Um wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen, gibt es unzählige Wege. Allein schon das Bemerken der Härte oder des Schmerzes und das Innehalten helfen. Sonst hilft alles, was dir gut tut, Waldspazieren, Tanzen, Meditation, mit den Händen arbeiten oder körperorientierte Übungen, wie ich sie hier einmal beschrieben habe. Mir helfen die super. Es erdet mich, holt mich zurück in den Körper, in meine Wahrnehmung, in meine Präsenz, ins Hier und Jetzt. Denn haben erstmal die harten Stimmen das Kommando, fühlt man sich selbst meist gar nicht mehr. Das allein erleben wir schon als Stress und es macht uns sehr sehr traurig.

 

Und wenn wir uns nicht fühlen, dann passiert es leicht, dass wir uns immer tiefer in die Härte und Dunkelheit herunterziehen oder uns sonst manipulieren lassen. Deshalb ist es eben gut, sich auch in Achtsamkeit oder Selbstbeobachtung zu üben. Je früher man feststellt, dass man gerade dabei ist, hart und böse zu sich zu sein, desto leichter kommt man da wieder raus ♥

Und dann, ja dann übt man das die nächsten paar Jahrzehnte lang ;-)

 

 

„Manche wollen nicht die geringste Anstrengung unternehmen,

um ihr Leben zu ändern: sie meinen, dass sie sowieso gleich wieder in

ihre schlechten Gewohnheiten und Irrtümer zurückfallen werden

und dass ein Versuch sich zu bessern deswegen nicht der Mühe wert sei.

 

Nun, das ist jedoch keine gute Schlussfolgerung, denn es ist nicht wichtig,

gleich beim ersten Versuch Erfolg zu haben. Das Wesentliche ist

die richtige Richtung zu wählen und in seiner Wahl aufrichtig zu sein.

 

Die Rückfälle sind für sich genommen nicht wichtig.

Jedes Mal, wenn man fällt, erwirbt man irgendetwas hinzu.

 

Man darf also nicht mutlos werden. Wenn man jedes Mal

über die Niederlagen nachdenkt, um aus ihnen eine Lehre zu ziehen,

hat man eines Tages ein wahres Arsenal von Kenntnissen und Methoden,

mit deren Hilfe man alle Situationen meistern kann.“

 

(O. M. Aïvanhov)

 

 

Alles Liebe

Suva

 

 

...“Wie fühlst du dich?“ Damit ist nicht gemeint, wie es dir geht, sondern wie sehr du dich selbst fühlen, also wahrnehmen kannst. Je mehr wir das können, desto besser fühlen wir uns.

 

Logisch! ☺