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❀ Ja zu mir ist Ja zu dir ❀

 Liebe Blütenlesenden

 

Was ist eine sinnvolle Tätigkeit, was ist wirklich wichtig und was ist wahrer Erfolg?

 

Und:

 

Es heisst Friede, Freude, Eierkuchen weil alle drei gar nicht so schwer herzustellen sind!

 

Tadaa, ja genau, darum gehts heut ☺

 

 

 

1. Erfolg.

 

Ich habe mir früher insgeheim immer gewünscht, so etwas zu machen wie das hier. Etwas freies, fröhliches, schönes, spielerisches, leichtes... ♥ Aber aus meiner alten Perspektive schied es immer als „zu sinnfrei“ gleich wieder aus ;) Mein Verstand lärmte: „Es bringt kein Geld!“. „Es ist kein anerkannter Posten!“. „Es passt in keine Schublade!“ - und deshalb wurde es als sinnfrei abgestempelt.

 

 

Erfolg war, was Geld bringt.

 

 

So schob ich es auf, hob es auf für später, vergass es irgendwann ganz, weil ich so damit beschäftigt war, „sinnvolle“ und „wichtige“ Dinge zu tun um an Geld zu kommen (und wurde immer trauriger dabei). Aus jetziger Perspektive sehe ich, wie in Wahrheit die meisten genau jener Dinge sinnfrei und unwichtig waren.

Ok, es brachte vielleicht Geld. Aber zu welchem Preis?

 

 

Das alte Denken ist charakterisiert durch diese kalte, berechnende Zielgerichtetheit. Platz für Musse, Freude, Entfaltung und Spiel gibt es da kaum. Aber was macht uns Menschen aus? Die Fähigkeit Dinge nach Vorgabe auszuführen oder die Fähigkeit Liebe zu empfinden, Freude, Lebenslust? (Kleiner Tipp: Das erste können Roboter auch^^).

 

 

Wir haben uns einsperren lassen in den Glauben, dass das, was wir tun, direkt zu Geld führen müsse und dass es (und wir selbst!) sonst keinen Wert habe. Wir übergehen den Fakt, dass die Tätigkeit an sich uns keine Freude macht, in der Annahme, dass das Geld, das dadurch zu uns kommt, die Freude dann schon bringen würde.

 

 

Wir verschieben auf später, was wir jetzt gleich haben könnten.

 

Wir wollen ein glückliches Leben und ackern uns dafür ab, anstatt einfach gleich direkt mit dem glücklichen Leben anzufangen. Ist das nicht absurd?

 

 

Folgen wir der Freude, bekommen wir das, was uns glücklich macht direkt, hier und jetzt.

 

Wenn die Sache an sich schon der Lohn ist, dann ist das wahrer Erfolg.

 

 

 

 

2. Bedürfnis-Party

Ich bin so Fan von Bedürfnissen geworden!

 

Weisst du es ist wie mit einem Lebensmittel, das man nie essen mochte und dann eines Tages probiert man davon und woooow man kann nicht mehr genug davon kriegen :-) Kennst du, oder?!

 

Eben und so geht es mir gerade mit Bedürfnissen. Flasht mich total! In der alten Welt hatte man keine zu haben, sonst galt man als Weichei. Und sogar in vielen spirituellen Kreisen ist es verpönt, denn es zeigt ja die eigene „Unerleuchtetheit“!

 

Hahaa das ist alles so ein grosser Witz.

 

Und gerade darum ist auch die Befreiung so grandios, die erfolgt, wenn wir wieder zu unserem Menschsein, unserer sogenannten Fehlbarkeit und Schwäche, zu unseren Wünschen und Bedürfnissen stehen.

 

 

Und nebenbei erschaffen wir damit Frieden.

 

Ja, tatsächlich. Indem wir gut für uns selbst sorgen, schaffen wir Frieden.

 

 

Ablehnung, die wir für andere empfinden, kommt von Selbstablehnung. Jeder Streit resultiert genau daraus. Irgendwo ist man sich selbst nicht treu, irgendwo ist man nicht ganz ehrlich, irgendwo traut man sich nicht, ganz zu sich zu stehen, sich ganz zu zeigen, verletzlich, bedürftig, unkonform wie man doch eigentlich ist..

 

 

Wir können nichts dafür, dass das so ist, wir haben es so gelernt: „Wer sich in seiner ganzen Grösse zeigt, kriegt auf die Schnauze, wer sich bedürftig zeigt, kommt unter die Räder und wer sich für das einsetzt, was er braucht, ist egoistisch und muss zur Räson gebracht werden.“

 

So wirken die Programme in unseren Köpfen seit Jahrzehnten.

 

 

Da wir uns also fürchten uns ganz und mit all unseren Bedürfnissen zu zeigen, wollen wir diese Anteile in uns selbst erst gar nicht wahrhaben. Wir verschliessen die Augen vor unserer Wahrheit. Es entsteht ein blinder Fleck und das im Innern Ignorierte wird uns im Aussen von anderen entgegengebracht (gespiegelt), was wir dann natürlich auch ablehnen.

 

Aus dem Nein für uns selbst wird ein Nein für unser Gegenüber.

 

Für Frieden brauchen wir aber Ja's auf alle Seiten hin ☺

 

 

Bisher haben wir generationenlang versucht den anderen zu ändern, damit wir ihn wieder lieben können, wir wollten ihn zwingen uns unsere Bedürfnisse zu erfüllen, damit wir wieder ein Ja für ihn haben könnten. Geht so aber nich. Wir müssen ja dort beginnen, wo die ganze Misere angefangen hat: Wir brauchen wieder ein totales Ja für uns selbst.

 

 

Und wie kommen wir wieder zu diesem Ja? Indem wir erst uns selbst gegenüber liebevoll und mitfühlend eingestehen, dass wir sind wie wir sind (eben z.B sich selbst nicht treu, verletzlich, bedürftig, unkonform usw..☺). Das ist der erste Schritt. Uff.

 

Oh aber beim nächsten Schritt fängt die Party dann erst richtig an. Das ist dann der Praxistest sozusagen. Also wieder das Beispiel mit dem Bedürfnis. Du hast ein Bedürfnis im Hinblick auf eine andere Person. Wenn du es schaffst, deine Wahrheit, dein Bedürfnis, deine Ängste damit, alles das vor dieser Person auszusprechen, DICH damit zu zeigen, so wie du wirklich bist und fühlst...Wenn du es wagst ihr dein wahres Gesicht zu zeigen, jenes ohne Maske, ohne Rüstung und ohne Schild...dann bist du wieder beim totalen Ja zu dir selbst.

 

Dieses Ja öffnet, verbindet und heilt unsere Herzen.

 

Aus diesem Ja geschehen Wunder.

 

 

Es kann sein, dass deine Wahrhaftigkeit beim anderen bewirkt, dass er vielleicht zum ersten Mal überhaupt versteht, was du wirklich brauchst und dir dein Bedürfnis daraufhin von Herzen gern erfüllt.

 

Oder: Durch das volle Ja zu dir selbst bist du wie durch Zauberhand auch wieder zum Ja für den anderen gelangt und es ist dir plötzlich ganz egal, ob dir das Bedürfnis überhaupt erfüllt wird oder nicht. Warum? Du hast es dir bereits selbst erfüllt. Du hast für dich selbst gesorgt. Du nahmst dich mit deiner Menschlichkeit, mit deinen Bedürfnissen ernst. Du hast Selbstverantwortung übernommen und hast die dir möglichen Schritte getan, um das zu bekommen, was du brauchst. Das ist Selbstliebe. Und nun, wo du wieder fühlst, dass du geliebt bist, schwindet plötzlich der Zwang, diese Liebe vom anderen bekommen zu müssen.

 

Du musst nicht mehr vom anderen irgendetwas erzwingen, damit sich deine Ablehnung gegen ihn wieder in Liebe verwandeln kann. Du kannst einfach das Ja zu dir selbst wieder finden und die Dinge fallen mühelos an ihren Platz.

 

 

Du bist befreit und lässt den anderen frei.

 

 

Et voilà: La paix.

 

 

Alles Liebe

Suva

 

...Nur wenn du zu Frieden geworden bist, kannst du Frieden stiften.