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❀ Liebe finden - eine Anleitung ❀

Liebe Blütenlesenden

 

 

Letzte Woche habe ich vom wahren Glück geschrieben. Das Glück, das davon kommt, die Liebe wiedergefunden zu haben, aus der wir gemacht sind.

 

Nun, ich denke, etwas mehr in Richtung „Anleitung zum Finden dieser Liebe“, wäre auch noch angebracht gewesen ;-) Deshalb liefere ich das jetzt nach, beziehungsweise, einen Versuch:

 

 

Eigentlich ist es wirklich ganz einfach, eben fast zu einfach, und deshalb übersehen wir es leicht. Wie den Kugelschreiber, den wir verzweifelt suchen, nur um ihn am Ende mitten auf dem Schreibtisch und direkt vor unserer Nase wiederzufinden, dort wo er immer war :)

 

Also und genau weil es so einfach ist, muss man immer und immer wieder darauf hinweisen:

 

 

Was wirklich glücklich macht, ist sich zu fühlen!

 

 

Wir sagen ja nicht aus Zufall „sich gut fühlen“. Wer sich gut wahrnimmt, sich gut spürt, viel von sich selbst spürt, fühlt sich besser, ergo: Er ist glücklicher, weil seinem Wesen, seinem natürlichen Seinszustand näher. Wem es nicht so gut geht, der fühlt sich schlecht, heisst, er spürt sich selbst weniger oder kaum noch. Oder man sagt auch er ist „von sich abgeschnitten“.

 

Und mit sich spüren ist gemeint: Seinen Körper spüren.

 

Was direkt vor unserer Nase liegt, ja nein, sogar noch näher, das sind wir selbst. Und das ist eben genau das Pro-blem (sinngemäss aus dem Griechischen übersetzt: "Das, was direkt vor unserer Nase liegt"). ☺

 

 

Wir wollen unser Glück finden aber wir schauen stets zu weit weg.

 

 

Wir gehen durch die Welt und fühlen unsere Körper kaum, weil wir ständig am denken sind. Und das finden wir auch noch normal! Wir haben uns daran gewöhnt. Normal ist es aber eigentlich, jede Zelle, jedes Organ zu fühlen, bewusst wahrnehmen zu können und zwar zu jedem Zeitpunkt. Und das ist kein Kraftakt. Es geschieht mit federgleicher Leichtigkeit.

 

Es ist nur eine Frage der Achtsamkeit.

 

Nachdem man uns jahrzehntelang das Denken antrainiert hat, müssen wir nun tatsächlich einfach nur das Fühlen wieder üben.

 

Deshalb sind kleine Kinder auch so glücklich. Sie fühlen sich noch komplett, sind nicht abgelenkt vom Denken.

 

 

Wenn wir uns wieder mit uns selbst befassen, ganz rudimentär, wenn wir uns wieder selbst wahrnehmen, uns Zeit schenken, um nur uns selbst zu fühlen, unseren Körper zu FÜHLEN, ohne jegliches Denken, dann gehen wir in Richtung Liebe. Ich konnte es mir vor einiger Zeit auch nicht vorstellen, aber tatsächlich, je mehr wir uns selbst fühlen, desto glücklicher sind wir automatisch. Und das ist erst der Anfang ;)

 

 

 

Wenn du fühlst, kennst du deine Geschichte nicht mehr aber findest dafür dich selbst.

 

 

 

 

Alles Liebe

Suva

 

 

 

...Ich denke, also bin ich.

 

Ich denke nicht, also bin ich nicht.

 

Ich bin nicht, also bin ich glücklich.