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❀ Sensibel rettet die Welt ❀

Liebe Blütenlesenden

 

Es kann gar nicht mehr anders weitergehen als in Richtung Weichheit.

Wer leben will, hat keine andere Wahl. Und wer das Leben jetzt auf dieser neuwerdenden, neuen Welt will, wird sich „zwangsläufig“ dem öffnen und weich werden.

Abhärtung, sich verschliessen – das führt zu Tod.

Führt zur Hölle auf Erden. Was wir schon ziemlich gut erlebt haben bis jetzt da auf dieser Welt.

Aber das Weichwerden, das sich Öffnen, das führt zum Leben und Leben ist nach oben hin offen. Öffnung ist nach oben hin offen: Es kann immer noch mehr Öffnung passieren, das hört nicht irgendwann auf.

Ich möchte Werbung machen für das Weichwerden - und man könnte das Weichwerden auch Sensibelwerden nennen.

Bis vor kurzem war „sensibel sein“ eigentlich eher eine Beleidigung. Ein negativer Zug an jemandem.

Der grösste Witz! ☺

Dann gab es die Bewegung der Hochsensiblen, das war schon mal ein guter Schritt aber irgendwie auch noch nicht so ganz befreit, weil es hat so den Beigeschmack einer Krankheit..von „ich kann ja nix dafür, dass“. Beigeschmack von Opfer.

Es gibt immer mehr Menschen, die erkennen, dass in der gesteigerten Sensibilität eigentlich alles liegt und dass es...im Gegenteil...ein Privileg ist sogar... Wenn man es denn mal so umdrehen will. Was man aber gar nicht muss, denn eigentlich ist es einfach natürlich!

 

Gesteigerte Sensibilität ist eine natürliche Folge davon mit dem Leben zu fliessen, sich nicht gegen das Leben zu stellen. Es ist einfach Evolution. Wir werden alle immer bewusster und sensibler, sogar die, die vor, sagen wir zehn Jahren noch sagten, dass sie „herti Sieche“ seien oder die, die über Sensible gelacht haben. Niemand kann behaupten, er sei nicht bewusster geworden in diesen letzten zehn Jahren, wenn er zurückschaut. Also ich hoffe schwer, dass das keiner behaupten kann! ;)

 

Nein, weil Entwicklung passiert und Entwicklung, also Leben, ist eine aufwärts gerichtete Kraft das heisst es geht immer weiter rauf, es geht nach oben, es entwickelt mehr Bewusstsein. Und mehr Bewusstsein führt zu mehr Sensibilität und umgekehrt.

 

Solange man erhöhte Sensibilität ablehnt oder sogar unterdrückt mit Medikamenten, oh Schreck, so lange verhindert man im Grunde seine eigene Befreiung.

 

Aber ja, am Anfang kann das schon recht heftig sein, vor allem weil, wenn man hochsensibel ist in der heutigen Zeit, ist man eine Art seiner Zeit voraus, weil man ist dann so fein und weich in einer Welt, die in so vielen Facetten noch richtig hart und brutal ist, und dann tuts natürlich um so mehr weh. Und die erste Reaktion ist oft menschlicherweise, dass man sich dem verschliesst und denkt „oh nee ich will das nicht, ich will lieber wieder hart sein, dann tuts nicht weh“.

 

Aber schlussendlich ist nur weich sein, sensibel sein die Lösung für diese Welt. Natürlich! Ja natürlich, weil niemand kann seinen Heimatplaneten zerstören, wenn er spürt, was für Leid er ihr antut. Niemand kann jemand anderem Leid zufügen, wenn er dieses Leid an sich selber spürt.

 

 

So.

Darum eben: Ich möchte Werbung dafür machen. Es lohnt sich, durch das durchzugehen, am Anfang, wo es ein bisschen ist wie auf stürmischer See, wo man sich nirgends mehr festhalten kann und man oft vielleicht nicht mehr weiss, wo oben und unten ist. Und vor allem, wo man ganz viele Leute vor den Kopf stösst, oder nicht mehr versteht, und ganz sicher nicht mehr verstanden wird.

 

Aber A) Ist es es wert dort durchzugehen, sich selbst treu zu sein, auf sich selber zu vertrauen

und B)...Gibt es eh keinen anderen Weg ☺

 

Also man kann noch lange versuchen diese Entwicklung aufzuhalten, sie zu unterdrücken, und ein Weilchen geht das vielleicht aber irgendwann hat man keine Kraft mehr. Denn...diese Entwicklung ist wie der Frühling...und geh mal hin und halte den Frühling auf! Hahaa viel Spass!

 

Es ist eben genau das: Den grossen Frühling, der jetzt kommt, den kann man genauso wenig aufhalten, wie den kleineren, der jedes Jahr passiert.

 

Was für ein Wunder.

Und wir mittendrin!

 

(Transkript einer Audioaufnahme vom 30.3.19)

 

Alles Liebe

Suva

 

 

...“Aufzuhalten ist es nicht!“ (Bruno Gröning)