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❀ erleuchtungsbeschleuniger ❀

 

Liebe Blütenlesende

 

 

Wir wissen wohl alle, dass wir am besten fahren, wenn wir die Dinge einfach lieben und annehmen, wie sie sind.

Aber es gibt gewisse Situationen, da ist es so gut wie unmöglich das umzusetzen ;)

 

 

Denn...wie soll man jemanden annehmen oder gar lieben, der einen gerade vor versammelter Mannschaft zum Deppen macht oder sonst richtig unfair zu uns ist?

Oder was soll man tun, wenn man zwar vielleicht die äusseren Umstände angenommen hat, sich aber im inneren Kampf gegen sich selbst wiederfindet? Wie soll man es annehmen können, dass man sich manchmal selbst ablehnt oder regelrecht fertigmacht?

Wie soll man seinen Selbsthass lieben?

 

 

Es ist ein hehrer Wunsch auch richtig herausfordernden Situationen oder Menschen mit Liebe zu begegnen.

Aber es ist oft einfach übermenschlich.

 

 

Allein das anzuerkennen kann uns schon mal total erleichtern. Denn meist hat man doch ehrlich gesagt einfach nur Ablehnung in solchen Situationen, aber weil man als spiritueller Mensch denkt, man müsse doch stets mit allem in Liebe sein, lehnt man die eigene Ablehnung ab und sinkt so nur noch tiefer in den Sumpf des Kämpfens und Leidens ;)

 

 

Wie also da raus kommen?

 

 

Also wir wollen schon Liebe in alles reinbringen, nix anderes kann da helfen, denn Liebe ist die höchste Schwingung, in der wir uns befinden können und sie zieht uns hoch, auch wenn wir im tiefsten Sumpf stecken.

Aber manchmal müssen wir sie quasi durch die Hintertür rein schmuggeln ;)

Diese clevere Idee stammt aus einem kleinen Büchlein, das ich euch hiermit wärmstens empfehle.*

 

 

Man kann Selbsthass nicht lieben. Man muss auch seinen Peiniger nicht lieben.

Aber man kann sich selbst in dieser Situation, mit genau diesen Gefühlen, die da sind, lieben.

 

 

Liebe dich damit, wie es für dich gerade ist. Liebe dich genau damit, dass du dich gerade so selbst fertigmachst und wie weh dir das tut. Habe Mitgefühl mit dir.

 

Gib dir Liebe und Verständnis dafür, dass es für dich einfach gerade nicht anders geht, als jemanden oder etwas abzulehnen. Umarme dich in dieser Ablehnung. Zelebriere sie nicht, aber lehn dich dafür auch nicht ab ;) Liebe dich ganz einfach darin.

 

Hab Mitgefühl mit dir, dass du gerade so ängstlich bist, dich so verkehrt fühlst, so minderwertig oder was auch immer. Liebe dich genau dafür! Umarme dich darin. (Und falls du dann genug Liebe „generiert“ hast, kannst du immer noch deinem unsympathischen Gegenüber ein bisschen davon rüberschicken, wenn es sich denn gut anfühlt ;))

 

 

Indem wir uns selbst in den garstigsten Situationen Liebe geben, erheben wir uns automatisch aus dem Sumpf.

Wenn wir hingegen das Problem entfernen wollen, den Hass oder die Ablehnung besiegen oder die Selbstverurteilung unterbinden,

strampeln wir im Sumpf und gehen nur weiter unter.

 

Liebe hebt im Nu deine ganze Stimmung. Du wirst in der Liebe bleiben, auch wenn miese innere Anteile aufmucken und Stress machen.

Du wirst in der Liebe bleiben, wenn du zweifelst an dir selbst, wenn du dich selbst oder andere verurteilst oder einfach in Ablehnung bist.

 

Und wenn du dich unfähig fühlst, dich mit alledem zu lieben, dann liebe dich genau für dieses Gefühl der Unfähigkeit

 

Liebe ist wirklich ein Allheilmittel. Und es wirkt sofort. Probier es aus! ☺

 

 

 

Alles Liebe.

Suva

 

 

* „Leide nicht – liebe. Über die Liebe zur Liebe ohne Objekt“ von Werner Ablass. Omega Verlag 2004.